Dokumentarfilm
Wir produzieren Dokumentarfilme für Kino, TV und Video on Demand, seit 1995 von Kärnten aus. Unsere Dokus aus Österreich und vom Rand der Karte erzählen von authentischen Figuren: einem Klippenspringer auf dem Eisberg, einem Abenteurer auf dem Fahrradboot, drei Säumern aus verschiedenen Jahrhunderten. Von der Recherche über den Dreh bis zur fertigen Fassung kommt alles aus einer Hand.
Dokumentarfilm-Produktion am Rand der Karte
Wir drehen, wo die Karte endet. Für „Pura Vida“ (2016) haben wir Hervé Neukomm begleitet, der den Amazonas von den Anden bis zum Atlantik auf einem selbst gebauten Fahrradboot durchqueren will; gedreht wurde von 2012 bis 2016. „Nachhaltiges Leben im Regenwald“ wurde 2012 auf einer mehrmonatigen Reise von Leticia in Kolumbien bis zum Rio Ampiyacu in Peru gedreht, im Austausch mit den indigenen Völkern.
Beide Filme wurden ausgezeichnet: „Pura Vida“ 2017 als Best Film bei Expedition Camera in Tschechien und der Slowakei, „Nachhaltiges Leben im Regenwald“ 2014 mit einem Kategoriepreis beim International Festival of Outdoor Films in Prag. Insgesamt stehen 23 Festivalpreise in 10 Ländern zwischen 1998 und 2017 in unserer Bilanz, von Graz und Trento bis Moskau, Denver und Vancouver.
Dokumentationen aus Kärnten und Österreich
Nicht jede Geschichte braucht eine Expedition. 2021 entstand der Museumsfilm „Die Säumer“: Drei Säumer aus der Zeit von 1500 bis 1800 sprechen im dreigeteilten Bild direkt miteinander. Zu sehen ist er im Säumermuseum in Mittersill im Pinzgau. Für den Nationalpark Hohe Tauern haben wir mehrere Dokumentationen gedreht, etwa „Leben unter Wasser“ (2011). Mit dem Land Kärnten und dem WWF entstand 2008 „Rittlingers Traum“.
Wir arbeiten auch für Kino und Fernsehen: als Kameraleute bei der Kinodokumentation „Top of Europe“ (Robert Schabus, Geyrhalter Filmproduktion), mit „Entre Ríos“ für den kolumbianischen Sender Telepacífico und mit „Cape Horn“ für Servus TV.
Von der Recherche bis zur fertigen Fassung
Ein Dokumentarfilm beginnt bei uns mit Recherche und Vertrauen. Thomas Miklautsch war 2012 mehrere Monate am Amazonas unterwegs, bevor aus den Lebensgeschichten der Menschen am Weg ein Film wurde. Dreh, Schnitt und Colour Grading machen wir selbst. Für Ton, Licht und Musik holen wir je nach Projekt Spezialisten aus unserem Netzwerk dazu.
Manche Filme brauchen Jahre. Für „Life on the Brink“, unser Porträt des Klippenspringers Orlando Duque, haben wir lange eine Finanzierung gesucht, dann haben wir ihn selbst gemacht. Aus einer langen Begleitung wurde eine persönliche Reise durch sein Leben; der Film ist in Fertigstellung.
In dieser Kategorie gibt es noch keine Filme.
Häufige Fragen
Was kostet die Produktion eines Dokumentarfilms?
Das hängt vor allem von der Zahl der Drehtage, der Größe des Teams und dem Aufwand in der Postproduktion ab. Nach einem kurzen Gespräch über Ihr Projekt schicken wir Ihnen ein Angebot.
Wie läuft ein Dokumentarfilm-Projekt bei Ihnen ab?
Sie schreiben uns über das Kontaktformular, und wir sprechen über Idee, Figuren und Drehorte. Danach folgen Recherche, Konzept und Dreh, im eigenen Schnittstudio dann Schnitt, Colour Grading und Ton bis zur fertigen Fassung.
Drehen Sie nur in Kärnten und Österreich?
Nein. Wir drehen in Kärnten und ganz Österreich, etwa in den Hohen Tauern, und weltweit: in der Antarktis, am Amazonas, in Kolumbien, in Brasilien und am Kap Hoorn.
Für welche Sender haben Sie Dokumentationen gemacht?
Unter anderem für Servus TV („Cape Horn“), Red Bull TV („The Antarctic Dive“) und den kolumbianischen Sender Telepacífico („Entre Ríos“). Bei der Kinodokumentation „Top of Europe“ (Robert Schabus, Geyrhalter Filmproduktion) standen wir hinter der Kamera.
Wie lang ist eine Doku bei Ihnen?
Das richtet sich nach Geschichte und Auswertung: „Pura Vida“ dauert 45 Minuten, der Sportdokumentarfilm „Sand, Speed & Gold“ 15 Minuten.